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Die Nachteile einer veralteten Webseite

Wenn die Firmenwebseite in die Jahre gekommen ist

Gerade bei kleineren Betrieben ist es nichts Ungewöhnliches, dass man an einer Firmenwebseite, die vor 5-10 Jahren erstellt wurde und scheinbar noch wunderbar funktioniert, weiterhin festhält und glaubt, man sei damit bestens aufgestellt.


Die Gründe sind nachvollziehbar - einerseits scheut man den Aufwand, den Webauftritt zu erneuern, andererseits auch die damit verbundenen Kosten. Doch die vermeintliche Ersparnis kehrt sich häufig ins Gegenteil um - anstatt Geld zu sparen, verliert man welches.

Spätestens nach circa 6 Jahren sind die meisten Unternehmenswebsites leider nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik und laufen Gefahr, allmählich von Google ignoriert zu werden. Der Grund dafür ist ganz banal: Kaum eine andere Branche entwickelt sich so rasant, wie das Webdesign und die Web-Programmierung. Das äußert sich einerseits in Form von neuen Technologien und neuen Webdesign Trends, aber auch in Form von rechtlichen Veränderungen (z. B.: DSGVO & Cookie-Banner). Beides zu lange zu ignorieren, hat früher oder später Folgen. Während ein Rückstand auf der technischen Seite sie bei Google immer weiter nach hinten spült, birgt die Nichtbeachtung der rechtlichen Aspekte sogar die Gefahr einer teuren Abmahnung.

Google zeigt veralteten Webseiten die kalte Schulter

Als ich mich 2001 als Webdesigner selbstständig machte, konnte man mit Suchmaschinenoptimierung noch sehr viel erreichen. Die Google-Algorithmen waren bekannt und durch entsprechende Veränderungen am Quelltext, den Bild-Tags und den Keywords war es relativ problemlos möglich, auch mit einer Webseite, die nicht auf dem neuesten Stand war, in den Suchergebnissen des Marktführers nach oben zu kommen.

Doch diese Zeiten sind längst passé. Vereinfacht gesagt denkt Google heute viel mehr wie ein Mensch, als wie eine Suchmaschine. Einige der wichtigsten Kriterien für das Ranking einer Internetpräsenz sind dieselben, die auch deren Besucher am wichtigsten finden würden:

  • Usability, also die Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit der Seite
  • Der PageSpeed. Wie schnell baut sich die Webseite vollständig auf?
  • Wie gut wird die Webseite insbesondere auf Mobilfunkgeräten und Tablets dargestellt?
  • Wie aktuell sind die Inhalte?
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Mit anderen Worten: Alle 5 Jahre sollte man seine Webseite unbedingt auf diese Kriterien hin überprüfen. Oft genügt schon ein schneller Blick auf die Suchergebnisse, die Google auswirft, wenn Sie dort einmal wie ein Kunde nach Ihrer Dienstleistung suchen. Wenn Sie selbst in Verbindung mit ihrer Region (also beispielsweise mit den Suchbegriffen "Autohändler" und "Ulm") weit hinter ihren direkten Konkurrenten auftauchen, dann wird es höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.

Aber was zeichnet eine gute, moderne Webseite aus?

Von enormer Wichtigkeit ist, dass Ihre Website Ihre Zielgruppe sowohl optisch als auch inhaltlich anspricht. Vor allem der erste Eindruck muss stimmen, denn in nur 50 Millisekunden entscheiden wir darüber, welches Image eine Webseite uns vermittelt. Dies wird, im positiven Fall, erreicht durch ein harmonisches Farbklima, eine gut leserliche Schrift und große, ausdrucksstarke bzw. professionelle Bilder. Wenn Sie diese Grundlagen berücksichtigen, erzeugt Ihre Webseite von Anfang an eine angenehme Atmosphäre, die den User idealerweise zum Lesen und später auch zum Kaufen animiert.

Darüber hinaus muss der Inhalt auf allen Endgeräten (Smartphones, Tablets, Computerbildschirme und seit kurzem auch auf Smart-TVs) gut zu lesen und zu bedienen sein. Inzwischen informieren sich mehr als 50% der User zunächst mit dem Mobiltelefon über ein Unternehmen bzw. einen Anbieter. Wenn dann Inhalte nicht lesbar sind oder der User ewig nach rechts scrollen muss, um Ihren Content zu lesen, haben Sie bereits verloren. Das Angebot bzw. die Konkurrenz ist groß und ehe sich der Besucher die Mühe macht, mit Ihrer Webseite klar zu kommen, sucht er lieber nach einer anderen.

Wie sieht die technische Seite aus?

Natürlich entwickelt sich nicht nur das Design laufend weiter. Browser und Programmiersprachen verändern sich mindestens im selben Tempo und stellen an Webseiten permanent neue Anforderungen. So kann es durchaus passieren, dass ein einziges Update des Firefox oder von Google Chrome Ihre alte Webseite komplett in Stücke "schießt" - mit den entsprechenden Folgen für Ihre Besucherzahlen.

Gleichzeitig sollte man auch die Entwicklung der Programmiersprachen, allen voran PHP, stets im Auge behalten. Verwendet Ihre Webpräsenz eine veraltete, nicht mehr unterstütze Version, kann dies zur Folge haben, dass sie weitaus langsamer lädt. Im schlimmsten Fall wird der veraltete Code nicht mehr unterstützt und anstelle Ihrer Webpräsenz eine weiße Seite mit einer einzigen Zeile mit einer kryptischen Fehlermeldung erscheint.

Sagen wir das nicht nur, weil wir verkaufen wollen?

Sicherlich ist das ein Aspekt, denn davon leben wir. Aber wie Sie sehen, hat eine in die Jahre gekommene Webpräsenz für Ihr Unternehmen mehr Nach- als Vorteile. Technische und optische Mängel führen früher oder später zu einer Abnahme der Besucherströme, einerseits, weil die Konkurrenz einen besseren Eindruck macht, andererseits, weil Google Ihre Webseite Schritt für Schritt nach hinten rückt. Und das kostet Sie unter dem Strich weitaus mehr Geld, als eine Renovierung der wohl wichtigsten Visitenkarte Ihres Unternehmens.

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